ACHAVAאחווה Fest­spiele Thüringen

19. September bis 3. Oktober 2021

Ausgezeichnete Ort im Land der Ideen

Highlights 2021

  • Requiem für den unbekannten Verfolgten (Uraufführung), Foto: Wolfgang Eichwede

    Requiem für den unbekannten Verfolgten (Uraufführung)

    Do, 23. September 19.30 Uhr  Dom St. Marien zu Erfurt

    Der deutsch-jüdische Komponist Hans Heller (1898–1969) wurde im thüringischen Greiz geboren und ist dort aufgewachsen. 1933 floh er zusammen mit seiner nichtjüdischen Frau nach Frankreich, in den folgenden Jahren komponierte er ein Klavierkonzert, zwei Symphonien und den Orchestergesang »Les Aveugles«. Seiner Deportation nach Osten konnte er im letzten Moment durch Flucht entkommen, er verbrachte den Rest des Krieges in einem Versteck. 1946 emigrierte er in die USA, wo er das Oratorium »Nation Shall Not Lift Up Sword Against Nation« schuf.

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  • Yael Deckelbaum, Foto: Asaf Einy

    Yael Deckelbaum

    Fr, 24. September 19.30 Uhr  Zughafen Erfurt

    Mit der kanadisch-israelischen Sängerin Yael Deckelbaum kann das Festival die aktuell wohl bekannteste weibliche Stimme Israels präsentieren. Als Gründerin von »Women Wage Peace« möchte Deckelbaum und ihre Mitstreiterinnen Frauen aus allen politischen Lagern und Religionen in Israel zusammenbringen.

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  • Zwischen den Welten | Wanderer meets Thüringer Bach Collegium, Fotos: Guido Werner, Jan Kobel

    Zwischen den Welten | Wanderer meets Thüringer Bach Collegium

    Sa, 25. September 19.30 Uhr  Zughafen Erfurt

    »Über die Grenzen will ich hinaus, bis ich weiß, wo ich wirklich steh« singt Wanderer in seinem Schicksals-Song »Einfach nur Mensch«. Er nimmt uns damit mit in ein neues Kapitel seiner musikalischen Reise. Im Pandemiejahr wagte sich der junge Countertenor von den Bühnen des Teatro Massimos in Palermo und der Philharmonie de Paris hervor in die Welt der Berliner Songwriting-Studios und des deutschen Pop.

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  • GLEISSENDES LICHT, Illustration: Nurbaute Berlin

    GLEISSENDES LICHT

    Mi, 29. September 20 Uhr  Volkshaus Jena (per Livestream zugeschaltet sind Programmteile aus Buchenwald/Weimar, Berlin und Jerusalem

    Das Projekt »GLEISSENDES LICHT« des türkisch-deutschen Komponisten Marc Sinan versucht im Hier und Jetzt eine zeitgenössische musikalische Befragung der Impulse von Schmerz und Klage, von Vergeltung und Rache. »GLEISSENDES LICHT« bindet das Gestern und das Heute, ist Verneigung vor den Opfern, ist bittere Anklage und der radikale Ruf nach einer Gerechtigkeit, die nicht mehr warten will und kann.

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Tickets

 Tickethotline: + 49 (0) 3 61 | 227 5 227

 Ticketshop: www.ticketshop-thueringen.de

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