ACHAVAאחווה Fest­spiele Thüringen

FotoausstellungSo, 26. September bis So, 7. November Milchhof Arnstadt

32|1938|0 Die Synagogen in Thüringen

32|1938|0 Die Synagogen in Thüringen

Vernissage im Rahmen der ACHAVA Festspiele am 24. September, 17 Uhr

Sonderöffnung Stilles Gedenken, am 9. November 2021, 17 Uhr

Fr 14–16 Uhr und So von 11–16 Uhr und auf Voranmeldung. Gruppen und Schulen (mit Führung) herzlich willkommen.

Es gibt Gebäude im öffentlichen Raum, deren epochale Anwesenheit und Architektur das Selbstverständnis eines Ortes und das Selbstverständnis seiner Bürger*innen ausmachen: Kirchen, Rathäuser oder Schulen.

Die jüdischen Synagogen gehörten auch zu diesen prägenden Bauten: In den ersten Jahrhunderten und ab dem 19. Jahrhundert lagen sie in ganz Deutschland oft in prominenter Innenstadtlage.

Die Zerstörung der Synagogen am 9. November 1938 sollte sich als dauerhafte Auslöschung an die Erinnerung jüdischen Lebens erweisen. Heute wissen die wenigsten, wo die jeweilige Synagoge stand und wie sie aussah. Sie sind nicht mehr Teil des kollektiven Gedächnisses.

32 Fotografien von Jan Kobel zeigen die Orte der 32 ehemaligen Synagogen in Thüringen, deren Grundstücke und unseren heutigen Umgang mit ihnen.

Jedes Foto wird durch einen Text von Judith Rüber begleitet und ruft die integrale Bedeutung jüdischen Lebens in den vielen Stadt- und Landgemeinden Thüringens zurück in die Erinnerung und reflektiert die landläufigen Formen unserer Erinnerungskultur.

Foto: Jan Kobel


Milchhof Arnstadt

Quenselstraße 16
99310 Arnstadt